| Sammlung
nicht allg. bekannter Regeln: |
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Es reicht nicht, wenn die Spieler in den jeweiligen Punktspielprogrammen der
Verbände/Regionalligen im aktuellen Verein geführt werden.
Vereinswechsel
müssen Verbänden explizit bekannt gegeben werden; beim Verbandswechsel
kann nur der abgebende Verband die Änderung im DTB-Portal vornehmen.
Nur so kann sicher gestellt werden, dass in den DTB-Ranglisten die richtigen
Vereine erscheinen. Spieler, die den Zugangs-Code zu ihren Stammdaten haben
- das sind die, die ihre ID-Nummer selbst online abgerufen haben - können
den Vereinswechsel selbst vornehmen. Vereinswechsel für Spieler, die nur in
der Wintersaison in einem anderen Verein spielen, sollten nicht vorgenommen
werden.
Die Regel, nach der ein im Spielfeld liegender Ball vor Beginn des nächsten
Ballwechsels, entfernt werden muss, wurde vor einiger Zeit aus den ITF-Regeln
entfernt, angabegemäß zur Vereinfachung der Regeln.
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Gem. Info vom DTB: Die Tatsache, dass der Fall aus den Tennisregeln genommen
wurde, heißt nicht, dass ein Spieler die Entfernung nicht mehr fordern kann.
Man ist bei der Herausnahme der Regel davon ausgegangen worden, dass das
Entfernen des störenden Balles zur Tennis-Etikette gehört und damit
selbstverständlich ist.
Wenn anstelle des 3. Satzes ein "Entscheidender Match-Tie-Break bis 10" ausgetragen wird, haben die Spieler nur Anspruch auf 120 Sek. Pause.
Die Regelungen gem. DTB-Wettspielordnung § 67.9a und DTB-Turnierordnung § 40.7a, nach denen Senioren nach dem 2.Satz eine Pause von 10 Minuten beanspruchen können, bezieht sich nur auf Matches über 2 Gewinnsätze.
Gültig ist hier die ITF-Regel Anhang IV, die nicht vom DTB eingeschränkt wurde.
Wenn der Ball beim Aufschlag die Einzelstütze (beim Doppel der Netzpfosten) berührt und von dort ins richtige Aufschlagfeld springt, ist das ein "Aufschlagfehler"; also kein Netzaufschlag.
Wenn das Einschlagen durch Regen unterbrochen wird, ist hinsichtlich der bereits durchgeführten Seiten-/ Aufschlagwahl zu beachten, dass der Losentscheid zwar bestehen bleibt - aber beide Spieler neu wählen dürfen.
Beim Spiel ohne Schiedsrichter können Fußfehler nur durch den Oberschiedsrichter (oder Assistenten) gegeben werden, nicht durch den Rückschläger. Um Fußfehler zu geben, muss der Offizielle jedoch während des Spieles auf dem Platz sein. Steht er außerhalb des Platzes, ist er nicht berechtigt, auf Fußfehler zu entscheiden.
Spieler A gibt einen Ball zum Spielgewinn aus. Nach dem Seitenwechsel prüft der Gegner B den Abdruck und reklamiert die Entscheidung. Nach eingehender Begutachtung des Abdrucks sind sich beide Spieler einig, dass der Ball gut war. Spieler B fordert, dass der Punkt für ihn gewertet wird.
Entscheidung: Die Entscheidung "aus" gilt. Jede andere Entscheidung (Punktverlust oder Wiederholung) liegt im Ermessen von Spieler A.
Ein Match kann auch mit einem Schläger zu Ende
gespielt werden, dessen Saiten im Spielverlauf versehendlich gerissen sind.
Nur im Profibereich darf ein neuer Punkt nicht mit einer gerissenen Saite
begonnen werden.
Abbruch: Wenn ein Match durch Verschulden eines Spielers abgebrochen werden muss, so hat der betreffende Spieler das Match verloren.
Beispiel: Nach einem verschlagenen Ball schlägt ein Spieler einen "Frustball" auf die gegnerische Seite und trifft dabei (versehendlich) den Gegner so, dass dieser nicht weiterspielen kann.
Wird beim Spielstand von 6
beide irrtümlich kein Tie-Break begonnen, ist der Irrtum sofort zu
berichtigen, wenn nur ein Punkt gespielt worden ist. Wird der Irrtum
entdeckt, nachdem der zweite Punkt bereits gespielt wird, ist der Satz bis
zum Spielstand von 8 beide fortzusetzen. Dann wird der Tie-Break gespielt.
Fußfehler: Ein Spieler beginnt den Aufschlag mit 2-3 Schritten, springt dann zum Schlag hoch und landet nach dem Schlag im Spielfeld.
Der Gegner reklamiert "Fehler" weil der Aufschlag hinter der Grundlinie auszuführen ist.
Entscheidung: Der Aufschlag ist gem. Regel 18 ein Fußfehler, weil der Spieler während der Aufschlagbewegung seine Stellung nicht durch Gehen oder Laufen verändern darf (die 2-3 Schritte vor dem Sprung). Der Sprung ins Feld, bzw. geringfügige Bewegung der Füße sind erlaubt.
Es ist auf Fehler zu entscheiden
In der Halle oder auf Hartplatz:
Ein Spieler (A) ruft bei
einem spielbaren Ball, der vor ihm aufprallt "aus" und hält den Ball an, bzw.
lässt ihn vorbeifliegen ....
dann ruft der Spieler "sorry, der Ball war doch auf der Linie. Lass uns 2 Neue
machen".
Der Gegner (B) besteht auf den Punkt, weil der Ball doch "gut" gewesen war.
Spieler A sagt, dass er den Ball hätte spielen können und ein Linienrichter seine Entscheidung doch auch korrigieren darf.
Entscheidung: gemäß Regeln für das Spiel ohne Schiedsrichter "Ruft ein Spieler irrtümlich einen Ball "aus" und bemerkt dann, dass der Ball gut war, wird der Punkt wiederholt, es sei denn dass es sich um einen Schlag zum Punktgewinn gehandelt hat (d.h. er war unerreichbar).
Achtung: Diese Regelung gilt nicht auf Sandplätzen!
Es ist auf Wiederholung des Punktes zu entscheiden
Meinungsverschiedenheit
beim zählen: Aufschläger zählt mit seinem gewonnen Punkt: Spiel, Satz
und Sieg
Rückschläger behauptet, es steht jetzt 40:30
Aufschläger ist der Überzeugung, dass es vorher 40:15 gestanden hat
Rückschläger ist sicher, dass es 30:30 gestanden hat
Die einzelnen Ballwechsel können nicht rekonstruiert werden
Die Spieler sind einig, dass es zwischendurch 30:00 gestanden hat > danach gibt es unterschiedliche Meinungen
Entscheidung: Beide Spieler sind sich einig, dass
der Aufschläger mindestens drei Punkte gewonnen hat ( 30:0 und den vermeintlichen Matchball) der Rückschläger mindestens einen Punkt gewonnen hat ( 40:15 vor dem vermeintlichen Matchball) Gemeinsamer Spielstand ist demnach 30:15 plus der letzte Ball, also 40:15
Neue Regel für die Medenspiele:
Setzt eine Mannschaft einen nicht spielberechtigten Spieler im Einzel ein, wird dieser Wettkampf mit 0:9 verloren. Wird der nicht spielberechtigte Spieler nur im Doppel eingesetzt, werden sämtliche Doppel verloren gewertet. Ein Spieler gilt mit Abgabe der Mannschaftsaufstellung als eingesetzt.
Neue Regel für die Medenspiele ab Saison 2006/2007 für den Einsatz von ausl. Spielern:
Regionalliga-Statut § 26 - Mannschaftsaufstellung
In jedem Wettkampf (6 Einzel und 3 Doppel) darf für eine Mannschaft nur ein Spieler eingesetzt werden, der nicht die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der EU besitzt.
In den Wettbewerben ab Damen 30 und ab Herren 40 müssen mindestens vier, bei 4er Mannschaften mindestens drei Spieler mit deutscher Staatsangehörigkeit bzw. Spieler, die die Bestimmungen nach § 10 Ziffer 7 erfüllen, eingesetzt werden.
(§10 Ziffer 7: Spieler, die
nicht EU-Ausländer sind und in Deutschland geboren wurden, werden deutschen
Spielern im Sinne dieses Statuts gleichgestellt. Der zuständigen Stelle ist dies
durch Vorlage einer Kopie der Geburtsurkunde nachzuweisen.
Spieler, die nicht EU-Ausländer sind und seit mehr als fünf Jahren in
Deutschland leben und dabei einen ständigen Wohnsitz durch das Einwohnermeldeamt
nachweisen und seit mehr als fünf Jahren Mitglied in einem Mitgliedsverein des
DTB sind, werden deutschen Spielern im Sinne dieses Statuts gleichgestellt. Dies
ist den zuständigen Stellen mit Abgabe der namentlichen Mannschaftsmeldung durch
Kopie oder im Original nachzuweisen. In der namentlichen Mannschaftsmeldung ist
dies durch das Kürzel »D« zusätzlich zur eigentlichen Staatsangehörigkeit
kenntlich zu machen.)